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SMARTY MINI CLUB

Diesen Winter stellen wir das neue Programm des Smarty Mini Clubs vor:

Kinder ab ca. 2,5 Jahren erleben in Kleingruppen einen Tag voll mit Spaß und Action. Entweder auf Ski im Smarty Land oder im Indoorspielebereich der Smarty Alm- wir stellen uns voll und ganz auf die Wünsche der Kleinen ein!

Informieren Sie sich jetzt über den neuen Smarty Mini Club!

Wir freuen uns auf euch!

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Sagenweg

Auf den Spuren der Sage führt der Schiweg in die Vergangenheit der Lungauer Winkel, erzählt von Wildfrauen, verborgenen Schätzen, unheimlichen Gestalten und Begegnungen mit dem Kasmandl. Die einzelnen Stationen werden mit den Schiern abgefahren. Hier gleich zum Vor- und Nachlesen nochmals die Sagen im Original!

Das Thurnschallweibl

Es wird erzählt, dass eine alte Rittersfrau seit langer Zeit die, unter der Ruine verborgenen, Thurnschallschätze hüten muss. Die verfallene Burg steht auf einer Anhöhe auf dem Weg zwischen Tamsweg und Lessach linkerhand im Wald versteckt. Ein geheimnisvoller, schwarzer Hund begleitet das Thurnschallweibl. So mancher soll die beiden schon gesehen haben, aber keiner getraute sich, ihnen in das unterirdische Gelass zu folgen. Wann wird dieses verbannte Weiblein wohl Erlösung finden?

Der schwarze Hund

Einmal ging der alte Bramö-Bauer aus Lessach um Mitternacht von Tamsweg nach Hause. An der Thurnschallbrücke, von wo der Weg über den Lessachbach zur Ruine hinanführt, stand plötzlich ein schwarzer Hund vor ihm. Er wich dem Bauer nicht von der Seite. Kläglich winselnd versuchte er den nächtlichen Wanderer zur Ruine zu locken. Doch der Bramö-Bauer ging im Vollmondschein seines Weges. Da verschwand der Hund wie vom Erdboden verschluckt, und als der Bauer nun doch nach ihm sehen wollte, konnte er im glitzernden Neuschnee keine Spur mehr finden. Von Angst gepackt rannte er heim. Hätte er sich vom schwarzen Hund zu den unterirdischen Schätzen führen lassen, dann wäre das Thurnschallweibl damals erlöst worden.

Wie das Kasamandl lebt

Es wird erzählt, dass ein Jäger namens Lipp auf den unwegsamen Höhen der Gralati-Alm im hinteren Lessachtal eine Gemse erlegt hatte. Es dämmerte bereits, bis er endlich mit seiner Beute bei einer Almhütte ankam. Deshalb beschloss er, die Leber des Wildes zu braten und in der Hütte zu übernachten. Er fachte am gemauerten Küchenherd ein mächtiges Feuer an, steckte das Fleisch auf einen Spieß und schenkte, hungrig wie er war, dem eisengrauen Männlein, das aus der Milchkammer hereinhuschte und sich am Abwaschtrog in der Ecke zu schaffen machte, keine Beachtung.

Dieses aber nahte sich dem Herd, nahm eine Kröte aus seiner Tasche und legte sie ebenfalls ans Feuer. Seine Blicke verrieten deutlich, dass ihm die Anwesenheit des Jägers gar nicht recht war. Es fragte ihn nach seinem Namen, und die barsche Antwort ärgerte es noch mehr. Außerdem bekam es Appetit auf den Braten, der viel besser roch als die zähe Kröte.

Schließlich betastete es die Leber, als wolle es ein Stücklein davon haben. Der hungrige Jäger schlug dem zudringlichen Kasmandl so derb auf die Finger, dass dieses vor Schmerz aufschrie und vor die Almhütte sprang.

Gleich darauf kehrte es aber zurück und stieß allerhand Drohungen aus. Doch aus Furcht vor dem Hund und dem Gewehr des Jägers lief es wieder hinaus. Der Mann stillte seinen Hunger, dann machte er sich trotz des Dunkels der Nacht auf den Heimweg. Die Lust, in der Almhütte zu übernachten, war ihm gründlich vergangen.

Die Höllenfahrt des Schörgen Toni

Es wird erzählt, dass der Geist des sagenumworbenen ?Schörgen-Toni? bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist. Zur Strafe für die im Leben begangenen Schandtaten auf die Trogalpe am Abhang des Speierecks verbannt, muss er nun, da er immerfort das weidende Vieh schreckte, zuhinterst im Murwinkel im Rotgüldensee schmachten.

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts lebte er als Gerichtsdiener auf Schloss Moosham. Sein Name war Anton, aber vom Volk wurde er "Schörgen-Toni" genannt. Er übte sein Amt mit solcher Grausamkeit aus, dass er im ganzen Lungau gefürchtet war. Er quälte die Gefangenen, setzte besonders den Wilderern zu, sogar seine eigenen Eltern misshandelte er. Die Leute munkelten, er habe seine Seele dem Teufel verschrieben, weil er eine lange Zeit hindurch all die Gräueltaten ungestraft verüben konnte. Doch mitten in einer stürmischen, rabenschwarzen Nacht öffneten sich die Tore der Burg wie von selbst und ließen eine schwarze Kutsche, gezogen von vier feurigen Rappen, in den Schlosshof ein. Der Kutscher war niemand anderer als der Teufel selbst, den der Höllenfürst gesandt hatte, um den Schörgen-Toni zu holen. Der Pakt war abgelaufen - just in dieser Nacht.

Da half kein Bitten und kein Flehen, mit Gewalt nahm der Teufel sein Opfer mit. Als zwölf dumpfe Schläge die Mitternacht verkündeten, jagte das Höllengespann über die Schlossbrücke davon. Funken sprühten unter den Hufen der Pferde, Flammen schlugen aus ihren Nüstern, gespenstisch glühten die Augen. Wie ein feuriger Spuk donnerte das Gefährt den Schindergraben hinab und verschwand im Dunkel der Nacht.

Der Teufel und der Bauernbursch

Es wird erzählt, dass ein junger, kräftiger Bauernbursch beim Heimweg von der Alm plötzlich lautes Juchezen hörte. Es kam vom Berghang gegenüber. Aus Leibeskräften jodelte der Bursch zurück. Das Juhgeschrei von der anderen Seite erklang jedoch umso lauter, je mehr er es zu übertrumpfen versuchte. Hin und her schallten die Juchezer in der herrlichen Gebirgswelt.

Allmählich wendete sich das Blatt, die Stimme des Gegners wurde dumpfer und hörte sich bald wie das Brüllen eines Stieres an. Die beiden Wettjodler kamen einander immer näher. Auf der "Vöklbruck'n" bei Zederhaus trafen sie zusammen. "Das ist ja der Teufel", durchfuhr es den Burschen, als er den anderen auf dem Brückengeländer sitzen sah. Unter dem Gewand schauten Bocksfüße hervor und hinten baumelte ein langer Schweif. Trotzdem setzte er sich furchtlos neben ihn.

Eine Weile plauderte er scheinbar arglos mit dem Teufel, dann schlug er einen Wettlauf vor. Belustigt willigte der Teufel ein. Hätte er bemerkt, dass der Bursche während des Gesprächs den langen Schwanz um das Brückengeländer gewickelt hatte, wäre er seines Sieges nicht so sicher gewesen. Und wirklich, der Bursche rannte spornstreichs davon, wusste er doch, dass es um sein Leben ging, und der Teufel hatte das Nachsehen, weil er nicht von der Stelle kam. Um das Maß seiner Niederlage voll zu machen, verlor er auch noch das Gleichgewicht und stürzte rücklings in den Graben.

Des Bergvogts Töchterlein

Es wird erzählt, dass in einer Zeit, als kriegerische Fehden den Lungau durchtobten, auf Schloss Mauterndorf eine Maid namens Anna wohnte, die ebenso schön wie auch mutig war. Ihr Vater waltete als Burgtvogt seines Amtes. Eines Tages erschienen während seiner Abwesenheit mehrere Ritter mit Gefolge vor den Toren der Burg und begehrten Einlass. Doch der Burgvogt hatte befohlen, das Schloss wohl zu bewahren und die Tore geschlossen zu halten, bis er zurückgekehrt sei.

Das ließ Anna den Rittern mitteilen. Diese wollten sich jedoch, ergrimmt über die Abweisung, gewaltsam Zutritt verschaffen. Einer von ihnen, ein hünenhafter Recke, rammte seinen Speer mit solcher Wucht gegen das eisenbeschlagene Tor, dass er es durchbohrte. Da stieß der Torhüter in sein Horn und alarmierte die Besatzung. Im Nu stand eine bewaffnete Schar zur Verteidigung des Schlosses bereit. Als die aufgebrachten Ritter sahen, dass ein Mädchen die mutigen Kämpfer anführte, waren sie aufs höchste verwundert. Selbst in ihrem Zorn brachten sie es nicht über sich, die Waffen gegen des Burgvogts Töchterlein zu erheben. Sie ließen von ihrem Angriff ab und zogen samt dem Gefolge von dannen.

Bis heute ist die Öffnung sichtbar, die der fremde Ritter mit seinem Speer in das schwere Tor gestoßen hatte.

Hexenspuk am Speiereck

Es wird erzählt, dass das 2408m hohe Speiereck als Versammlungsort der Hexen und Zauberer berüchtigt war. Im Beisein des "Ganggerl", ihres Lehrmeisters, feierten sie wilde Orgien. Unter allerlei Hokuspokus wurden neue Mitglieder in den Bund der Höllischen aufgenommen. Höhepunkt war aber der "Hexentanz", bei dem sie zu schauriger Musik unter wilden Verrenkungen und Sprüngen den kahlen Felsgipfel umrasten. Dabei durften weder der ?Zauberer-Jackl? noch der "Schörgen-Toni" fehlen, dessen erster Verbannungsort ja der Trogberg war. Auch die Tochter des Staudinger-Bauern in Steindorf, als "Staudinger-Hexe" verschrien, nahm an den nächtlichen Zusammenkünften auf dem Speiereck teil. Als Sennerin auf der Staudinger-Alm im Twengertal hatte sie öfter Besuch von allerlei verwunschenen Gestalten gehabt. Zu ihren Gästen zählten "die Wölfe", vier Brüder, die sich mittels einer Hexensalbe in diese wilden Tiere verwandeln konnten. Sie war der Geisterbannerei und anderer schwarzer Künste mächtig. Ihr schmachvoller Tod auf dem Scheiterhaufen im Jahr 1762 war die letzte Hexenverbrennung, die auf der Richtstätte am Paßeggen nördlich von Tamsweg vollstreckt wurde. Am dunklen Aberglauben gemahnt die Überlieferung eines grausamen Verbrechens, das auf dem Trogberg verübt wurde. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts sollen zwei Wildschützen einen Maurergesellen, der nach Kärnten unterwegs war, überfallen und bei lebendigem Leib geröstet haben. Sie hingen dem furchtbaren Wahn an, mit dem aufgefangenen Menschenfett Hexerei betreiben zu können.Wie ein geheimnisvoller Schleier wehen die alten Sagen um den Berg.